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Drei Fehler, die deine Hochzeitsrede kaputtmachen

​Eine Hochzeit ist eine der entscheidenden Wendungen im Leben eines Menschen. Also versuchen Trauzeuginnen und Trauzeuginnen, Geschwister oder Brauteltern, diesen Moment möglichst gut in Worte zu fassen. Damit eure Rede gut wird, habe ich euch drei Fehler aufgeschrieben, die eure Hochzeitsrede komplett ruinieren können.

Fehler Nummer 1: Intime Details ausplaudern
 

Jeder kennt mindestens eine Romantikkomödie aus Hollywood, in der eine sensationell gute oder eine absolut peinliche Hochzeitsrede gehalten wird. Und immer wieder kommen in diesen Reden intime Details aus den wilden Zeiten des Paares vor – oder es wird, das ist der worst case, über ehemalige Partnerinnen und Partner des Bräutigams oder der Braut gelästert. Wenn es ganz schlecht läuft, sind diese Ex-Partner auch noch mit im Raum…warum das schief gehen wird, brauche ich wohl nicht zu erklären.

Also: Tut das bitte nicht!

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Hi – ich bin Sebastian. Ich arbeite als Trauredner und bereite Hochzeitspaare individuell auf ihren Hochzeitstanz vor. Ihr wollt eine persönliche, humorvolle, authentische Trauung? Dann meldet euch bei mir.

Ihr seid nicht in Hollywood. Kein Drehbuch rettet euch, wenn ihr es vermasselt. Umso wichtiger ist der feine Unterschied zwischen „Braut oder Bräutigam durch den Kakao ziehen“ und „Braut oder Bräutigam wirklich in Verlegenheit bringen“.

 

Natürlich könnt ihr Anekdoten einbauen. Das macht eure Rede persönlich, witzig, nostalgisch. Aber stellt euch beim Schreiben unbedingt die Frage: Sind Braut und Bräutigam extrovertiert oder eher zurückhaltend? Kann das Paar über sich selbst lachen? Diese Eigenschaften definieren, welche Geschichten ihr einbauen könnt – und welche nicht.

 

Mir hilft eine einfache Regel: Wenn ich eine Anekdote aufschreibe, und ich bin nicht sicher, ob sie gut ankommt – dann lasse ich sie weg. Das kostet euch nicht viel. Eine verkorkste Hochzeitsrede schon.

 

Fehler Nummer 2: Sich selbst in den Mittelpunkt stellen

 

Oberste Regel bei einer Hochzeit: Nicht du bist der Star – sondern das Brautpaar. Du bist witzig? Klasse – das macht jede Rede besser. Aber mach‘ bitte keine Comedy-Nummer daraus. Deine Worte rühren die Gäste so sehr, dass einige Tränen in den Augen haben? Toll! Aber bitte leg‘ es nicht darauf an. (Schaut euch am besten die „Friends“-Szene an, in der Monica eine Rede für ihr Eltern hält und UNBEDINGT alle zum Heulen bringen will – dann wisst ihr, was ich meine.)

 

Meine Regel: Mit Hochzeitsreden ist es wie mit dem Schenken. Das Geschenk soll dem Beschenkten eine Freude machen – nicht dem Schenkenden.

 

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Ich betreue euch eins zu eins und ganz nach euren Wünschen. Wir suchen gemeinsam die Musik aus, entwerfen euren Tanz und üben, bis ihr euch sicher und wohl fühlt. Ihr wollt mehr wissen?

Fehler Nummer 3: Echte Konflikte ansprechen

 

Ja, ich weiß! Wer macht sowas bei einer Hochzeit? No-Fun-Fact: Mehr Leute, als man denkt. Ich war live dabei. Der Vater des Bräutigams war Berufsoffizier – und hatte auch nach Jahren nicht verkraftet, dass sein Sohn nicht zur Bundeswehr gegangen war, sondern Zivildienst gemacht hatte.

Der Vater stellte bei seiner Rede alle Gruppen an ihren Tischen vor (soweit okay) – und erwähnte bei jedem Mann, bei dem er es wusste, ausführlich und lobend dessen militärische Laufbahn. Sein Sohn sah aus, als würde er am liebsten den Kopf auf die Tischplatte hauen. Seinen eigenen natürlich, er war ja ein friedliebender Typ. Der Saal war am Ende mucksmäuschenstill – vor lauter Fremdschämen.

Das Brautpaar hat unterschiedliche Philosophien, wie man die Spülmaschine einräumt? Er misst den Abstand zwischen dem Besteck mit dem Lineal ab, während sie Messer und Gabeln aus drei Metern Entfernung in die Maschine wirft? Solche kleinen Zankäpfel erzählen viel über das Leben eines Paares und bringen es den Gästen näher. Aber wenn etwas ein ernsthaftes Streitthema ist oder war: Finger weg.

Meine Regel: Alte Wunden reißt man nicht vor 100 Gästen auf - auch nicht ironisch oder augenzwinkernd.

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